Betrugsmasche „Sicher bezahlen" auf Kleinanzeigen erkennen

Wie Kriminelle die offizielle Zahlungsfunktion missbrauchen – und woran Sie Phishing erkennen.

Die „Sicher bezahlen"-Funktion von Kleinanzeigen ist grundsätzlich seriös und bietet Käuferschutz. Kriminelle missbrauchen den Namen jedoch für Phishing-Angriffe. Dieser Artikel erklärt die typische Masche Schritt für Schritt.

So läuft die Phishing-Masche ab

  1. Ein vermeintlicher Käufer meldet sich über die Kleinanzeigen-Nachrichtenfunktion
  2. Er behauptet, über „Sicher bezahlen" zahlen zu wollen
  3. Er fragt nach Ihrer Telefonnummer oder nutzt eine öffentlich sichtbare Nummer
  4. Per WhatsApp oder SMS erhalten Sie einen Link zu einer gefälschten Zahlungsseite
  5. Die Seite fordert Sie auf, Kreditkartendaten einzugeben, um die Zahlung zu „empfangen"
  6. Die Täter missbrauchen die Daten sofort für Abbuchungen im Ausland

Was Kleinanzeigen niemals tut

  • Verkäufer werden nie aufgefordert, Kreditkartendaten einzugeben, um Geld zu erhalten
  • Echte Nachrichten enthalten keine Drohungen, Fristen oder Druck per SMS
  • Offizielle Links führen ausschließlich zu kleinanzeigen.de – nicht zu unbekannten Domains

So schützen Sie sich

  • Keine Links aus WhatsApp oder SMS von Unbekannten öffnen
  • Telefonnummer nicht in Anzeigen veröffentlichen
  • Bei „Sicher bezahlen" ausschließlich über die offizielle Kleinanzeigen-Oberfläche handeln
  • Bei Verdacht: Nachricht melden und Kontakt abbrechen

Weitere Maschen: Dreiecksbetrug, PayPal-Betrug und die Übersicht aller Betrugsmaschen.

Behalten Sie bei vielen Anfragen den Überblick – mit strukturierter Inseratsverwaltung durch Kleinanzeigen Powertools.

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