PayPal ist auf Kleinanzeigen beliebt – und deshalb ein beliebtes Ziel für Betrüger. Dieser Artikel erklärt die gängigsten Maschen für Käufer und Verkäufer.
„Geld an Freunde und Familie senden"
Betrüger bitten Käufer, die Zahlung als „Freunde und Familie" zu senden – damit entfällt der PayPal-Käuferschutz. Zahlt der Käufer, ist das Geld weg, wenn die Ware nicht geliefert wird. Als Verkäufer sollten Sie diese Zahlungsart ablehnen.
Käuferschutz-Missbrauch durch Verkäufer
Umgekehrt nutzen Betrüger den Käuferschutz aus: Sie versenden leere Pakete oder Pakete mit wertlosem Inhalt (z. B. Müll statt der bestellten Ware), um eine gültige Sendungsnummer vorzuweisen. Der Käufer muss den Dispute rechtzeitig einleiten.
QR-Code-Phishing
Statt einer Zahlung sendet der Betrüger einen QR-Code. Beim Scannen landen Sie auf einer Phishing-Seite, die Kreditkartendaten und Telefonnummern abfragt. PayPal-Zahlungen laufen niemals über QR-Codes in Chat-Nachrichten.
Gefälschte PayPal-Bestätigungen
Screenshots oder E-Mails, die eine Zahlung vortäuschen, sind leicht gefälscht. Verlassen Sie sich nur auf den tatsächlichen Kontostand in Ihrer PayPal-App oder Ihrem Bankkonto – nicht auf Nachrichten im Kleinanzeigen-Chat.
Schutz-Tipps
- Nur „Waren und Dienstleistungen" als Zahlungsart akzeptieren (Verkäufer)
- Ware erst versenden, wenn die Zahlung im PayPal-Konto sichtbar ist
- Keine QR-Codes aus Chats scannen
- Bei Abholung: Barzahlung oder direkte PayPal-Überweisung vor Ort
Weitere Maschen: Sicher bezahlen Phishing, Dreiecksbetrug.
Strukturierte Nachrichtenvorlagen helfen, seriöse von verdächtigen Anfragen schneller zu unterscheiden.
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